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Bauen mit Stroh? Wieso?

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Der im Rahmen des EU Interreg-Progamms "Up Straw" erstellte Flyer "Die fünf häufigsten Irrtümer über den Strohballenbau" klärt nicht nur die Irrtümer im Zusammenhang mit dem Strohballenbau auf, sondern nennt viele gute Gründe für diese nachhaltige Bauweise.

Die Publikation kann auf der Webseite von Up Straw heruntergeladen werden oder direkt hier.

Irrtum 1: "Strohgedämmte Häuser sind nicht stabil"

Stroh ist seit 2006 ein bauaufsichtlich anerkannter Baustoff. In der Strohbaurichtlinie vom Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V. steht genau, wie fachgerechtes Bauen mit Stroh geht. Strohballenhäuser, die nach diesen Vorgaben gebaut sind, sind so stabil, sicher und langlebig wie andere Häuser auch. Das älteste strohgedämmte Haus in Europa wurde 1921 errichtet.

Irrtum 2: "Strohgedämmte Häuser brennen leicht ab"

Nur loses Stroh brennt leicht. Verbaute Strohballen sind verdichtet und - wie Holz auch - als normalentflammbar klassifiziert. Mit entsprechenden Verkleidungen erfüllen strohgedämmte Gebäude jede Brandschutzanforderung (F30, F90, F120, K60).

Irrtum 3: "Strohgedämmte Häuser schimmeln"

Fachgerecht errichtete strohgedämmte Gebäude sind feuchtetechnisch sicher und schimmeln nicht. Die baulichen Anforderungen dafür sind erforscht und bauaufsichtlich anerkannt.

Irrtum 4: "Strohgedämmte Häuser ziehen Mäuse und Ungeziefer an"

Von Mäusen und anderen Schädlingen werden fachgerecht gebaute Strohballenhäuser nicht befallen. Strohballen bieten praktisch kein Futter und sind so verdichtet und verkleidet, dass sie keine Hohlräume für Kleintiere bieten.

Irrtum 5: "Strohgedämmte Häuser nehmen den Landwirten das Stroh weg"

Das jährlich in Deutschland nachwachsende Stroh würde für rund 1,7 Mio. Einfamilienhäuser reichen. Derzeit entstehen pro Jahr 50-100 strohgedämmte Gebäude.

 

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